Vor Buchmessen, Signierstunden und Lesungen habe ich immer ewig Zeit in Copyshops verbracht und meine Lesezeichen kopiert. Und mit einer Schneidemaschine zurechtgeschnitten. Lesezeichen sind die Visitenkarten der Autoren, praktisch, weil man für sie eine Verwendung hat. Eben als Lesezeichen in Büchern. Und sie so Immer wieder ins Auge fallen. Anders als Visitenkarten. Die stapeln sich im Portemonnaie, bis es zu dick wird. Dann landen sie auf dem Schreibtisch. Mit Glück an der Pinnwand, aber oft auch einfach im Altpapier. Das soll meinen Lesezeichen nicht so ergehen. Also gestalte ich sie hübsch und schneide fleißig. Bis ich auf die Idee gekommen bin, sie mir einfach fertig gedruckt und geschnitten ins Haus schicken zu lassen. Ich dachte immer, das ist mir zu teuer, aber in Wirklichkeit, ist es viel günstiger, kostet weniger Zeit und die Qualität ist viel besser als aus dem Copyshop an der Uni.
500 Stück habe ich drucken lassen. Auf der Vorderseite sind die beiden Katzenbüchern mit den Abenteuern von Lola und Konrad auf dem Segelboot abgedruckt, dazu ein Bild von unserem Segelboot, der Röde Orm.
Auf der Rückseite ist das Reisebuch: „Der Käpt’n und sin Fru auf Reisen, Schatzsuche auf der Peloponnes, Griechenland“ abgedruckt, es ist noch nicht im Handel, aber schon im Korrektorat, also fast fertig. Und im unteren Teil mein Debütroman: Graukappen, Verschwunden in der anderen Dimension, ein Thriller! Mit einem Coverbild aus Marokko von der Sandsteinstadt: Ait Ben Haddu.
Dort waren wir im Sabbatjahr. Doch das ist eine andere Geschichte.
Das Bild von unserem zweiten fahrenden Zuhause, Giovanni (der Name des Erfinders von Fiat), ziert außerdem die Rückseite des Lesezeichens.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Druck und mit der Stärke der Pappe. Auf meiner nächsten Signierstunde bei Busse-Yachtshop kannst du eines bekommen! Außerdem ist eine Lesung im Futterhaus Eckernförde geplant. Auch dort schenke ich dir ein Lesezeichen. Die Termine erfährst du hier auf der Homepage.