Bücher von J. U. Pope

Kategorie: Handwerkszeug

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Jups Schreibseminar

Welten werden zwischen zwei Buchdeckel verpackt. Ich stehe vor dem Bücherregal und sehe Buchrücken. Wenige Zentimeter dick. Und hinter jedem Buchrücken ist eine ganze Welt verpackt. Ich öffne das Buch, lese die ersten Sätze und verschwinde in eine neue Welt.
Für Außenstehende starre ich auf einzelne Wörter. Doch in meinem Kopf haben sich Bilder geformt, läuft ein Film ab, in dem ich verwoben bin mit ganzem Herzen, voll von Emotionen. Eingetaucht in eine neue Welt.
Klappe ich die Buchdeckel widerwillig zu, ist der Film auf Pause gestellt. Und ich stehle mir Inseln des Tages, um endlich weiterlesen zu können. Zum Ende des Buches lese ich langsamer. Damit die Geschichte nicht enden möge. Habe ich dann die letzte Seite gelesen und das Buch wieder in das Regal gestellt, ist es nicht einfach mehr nur ein Buchrücken. Beim Anblick der drei Zentimeter, die es Platz im Regal einnimmt, statte ich der Welt darin einen Besuch ab.
Ich sehe keine Buchrücken, wenn ich vor einem Bücherregal stehe. Ich sehe Welten. Und Abenteuer.
Als ich meinen ersten Roman schrieb, habe ich mir das nicht bewusst ausgedacht. Es war wie beschrieben: Ich schrieb eine Szene, dann sah ich im Kopf ein Bild der nächsten Szene, ich schrieb sie auf… und sah quasi, wie es weitergeht. Wenn ich mich an den Rechner setzte, wusste ich nie, wo mich die Geschichte hinführt. Es war, wie selber lesen.
Das gibt es. Aber es gibt auch die geplanten Geschichten. Einen Werkzeugkoffer, um eine spannende Geschichte zu schreiben.

Das möchte ich teilen.

Daher biete ich im kommenden Jahr Seminare rund um das Schreiben an.

Dabei richte ich mich in meinem ersten Seminar vor allem an Neugierige und Neulinge auf diesem Gebiet. An Menschen, die Lust haben zu schreiben, aber nicht so richtig wissen, wie. An Menschen, die ein Thema, vielleicht sogar schon eine Geschichte im Kopf haben, aber nicht wissen, wie sie beginnen sollen. Was wäre, wenn…?

Titel: Allem Anfang wohnt ein Zauber inne

Ort: online, über Zoom

Tag: 21.02.26

Zeit: 15.00 – 19.00 Uhr

Preis: 300 €

—> Anmeldung <—

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Von zentral zu dezentral

Newsletter, immer diese Werbung, von wegen News. Leider wird diese Idee, Neuigkeiten zu verbreiten immer mehr missbraucht, um Werbung zu verbreiten. Ich habe mich trotzdem für diesen Emailbrief entschieden, weil ich mich bei Meta ausklinken will.
Meta? Ja, das Großunternehmen von Mark Zuckerberg.

Erinnerst du dich an den Film: „The social network“ von 2010? Das war die Geschichte von Facebook. Ich fand den damals toll, die Möglichkeiten von Facebook, mit seinen vielen Gruppen großartig, um sich zu vernetzen. Später kamen Instagram und Threads dazu, Zuckerberg kaufte Whatsapp auf. Und vernetzte alle Daten miteinander. Eine Goldgrube.

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Newsletter

Auf einem Segelschiff wird ein Logbuch geführt. Täglich werden Wetterverhältnisse, Position des Schiffes mit Uhrzeit eingetragen. Und natürlich besondere Ereignisse. Wir führen seit 20 Jahren auf See Logbuch. Das Wort „Blog“ ist davon abgeleitet. Es kommt vom Logbuchführen im Worldwideweb, abgekürzt: Weblog(buch), heute nur noch: Blog. 

Auf meiner Homepage führe ich einen Blog, ich berichte über meine neuen Bücher, über neue Projekte, neue Reisen, Buchmessen, Veranstaltungen, kommende und vergangene. Über mein Autorinnenleben.

Auf www.jupstexte.de findest du außerdem ein Kapitel über meine bisherigen Veröffentlichungen, eines über demnächst erscheinende Bücher und natürlich auch über mich und meinen Werdegang.

1882 nannte die Zeitung „New York Sun“ ihre wöchentliche Veröffentlichung: „Newsletter“. Der Begriff ist heute etabliert, auch meine Homepage verschickt einen Newsletter. Jeder neue Artikel wird damit druckfrisch per email versandt. 

Trage deine emailadresse auf der Homepage: www.jupstexte.de unter „Verpasse nichts!“ ein und du bekommst abundzu einen Brief mit einem Logbucheintrag zugeschickt. 

Ich freue mich auf dich!!

Deine Julia


Verpasse nichts!

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Waschzettel Bordkater Konrad

Um das Buch gut bewerben zu können, ist auf vielen Plattformen ein Waschzettel von Nöten. Ihr erinnert euch, das Blatt hat seinen Namen von dem kleinen weißen Waschzettel in den T-shirts, auf denen in Kurzform alles wichtige zusammengefasst ist, was man wissen muss, um das Kleidungsstück richtig einzuordnen. Größe, Material, Waschtemperatur.

Auf einem Waschzettel für Bücher steht ebenfalls das Wesentliche, um das Buch einzuordnen: Autorin, Genre, Zielgruppe, Inhalt in einer Zusammenfassung. Außerdem in welchen Formaten es zu erwerben ist, ebook, Taschenbuch, gebundenes Buch und eine Kurzvita der Autorin mit Kontaktinformationen. 

Dieses Informationsblatt kann auch vom Buchhandel als Datei angefordert werden, um es in den Buchläden aufzuhängen, um ihre LeserInnen zu informieren. Einige habe ich von der Druckerei drucken lassen, die schicke ich auf Anfrage gerne zu. 

Also, auf die Matratzen! Macht schön Werbung für die Katzengeschichte. 

Experimentieren beim Schreiben

Heute geht es beim #autor_innensonntag von @justinepust um das Experimentieren beim Schreiben. Experimente mit Szenen, Schubladen, Ansichten, Bildern, die ich versuche, in Köpfen entstehen zu lassen. Experimente mit Worten, Adjektiven, um die Bilder auszuschmücken. All das gehört dazu, um einzutauchen in eine andere Welt, um wirklich ganz eintauchen zu können. Loszulassen und eins zu werden mit der Geschichte, wie es mir beim Schreiben passiert. Damit sich meine Leser_innen ebenfalls hineinstürzen in das Abenteuer, das aus Worten entsteht. Manchmal experimentiere ich absichtlich und schaue, was passiert. Doch es kommt auch vor, dass ich in so ein Experiment hineinschliddere und plötzlich mittendrin stehe in einem #Abenteuer, das sich verselbstständigt hat.
Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag, traut euch, wild herumzuexperimentieren. Nicht muss bleiben wie es ist, wenn es kneift. Dass immer alles im Fluss ist, sich ständig verändert ist eines der Weltengesetze.

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